Dienstag, 1. Juli 2014

GeorgeTenner - Monet und der Tod auf der Insel




Der 6. Lasse Larsson Krimi "Monet und der Tod auf der Insel" des Autors George Tenner beginnt mit dem Verschwinden eines Kindes am Strand in Bansin. Die tagelange Suche nach ihm lässt den Leser zwischen Hoffen und Bangen hin und her wandern. Der sympathische Kommissar Larsson hat mit diesem Fall nicht genug. Statt des Kindes findet man eine männliche Leiche eines unaufgeklärten früheren Falles. Als er auf die Spur einer Kunstfälscher-Bande trifft, verstrickt er sich in die Machenschaften ausländischer Geheimdienste.

Ein anspruchsvoller Krimi, mit hohem sprachlichen Niveau, wie man es von dem Autor nicht anders kennt. Fiktion und Realität wechseln sich in diesem Roman ab. Die Landschaft an der Ostsee ist eindrucksvoll beschrieben, wahre Begebenheiten gründlich recherchiert.
Für den Leser bleibt die Handlung unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss.

Keine leichte Kost, aber dennoch gut verdaulich. (Meine Rezension bei Amazon)

Zum besseren Verständnis erklärt der Autor zu Beginn des Roman einiges über die Hintergründe der Fälle. Dass im Anschluss an den Roman stehende Interview mit dem Otto-Dix Fälscher Rüdiger Faller, sollten sie unbedingt lesen.

Wenn Sie mehr über den Schriftsteller, George Tenner, erfahren möchten, schauen Sie auf seine Internetpräsenz.

Ich wünsche spannende Lesestunden!


Ihre
Rita Hajak

Donnerstag, 3. April 2014

Anthologie "Damals - mein zweites Leben" - Net-Verlag




Die Anthologie „Damals - mein zweites Leben" durch den Net-Verlag ist erschienen.

Wie der Titel verrät, geht es in diesen Geschichten um Wiedergeburt. Beiträge von verschiedenen Autorinnen und Autoren machen dieses Buch zu einem spannenden Abenteuer in eine vergangene Zeit. Lassen Sie sich zurückversetzen in ein anderes Leben!
Ich freue mich, mit einer Geschichte dabei zu sein und bei den drei besten Geschichten Platz 2 erreicht zu haben.  

Mein Beitrag: Stürme einer Epoche

Leseprobe:
Ich schrecke schweißgebadet und zitternd aus dem Schlaf. Dieser Traum lässt mir keine Ruhe. Ich träume ihn fast jede Nacht. Es sind einzelne Szenen, die keine Einheit ergeben: Auf dem Hof bricht ein Feuer aus. Die Fassade des Hauses, in dem ich mit meinen Geschwistern und meinen Eltern wohne, sieht abgenutzt aus. Der Ort ist mir unbekannt und auch wieder nicht. Das Feuer kann gelöscht werden, aber dieser Mann, der aus dem Nichts erscheint, ist all gegenwärtig. Vermutlich hat er mit seinen Männer das Feuer in den Scheunen gelegt und zuvor ausgeplündert. Ich spüre seine Hand, die nach mir greift und mich in einen Pferdewagen zerrt, der mit einer Plane abgedeckt ist. Er wirft mich auf einen Heuballen und reißt meinen Rock herunter. Eine winzige Öllampe brennt. Ich sehe an seinen gierigen Augen, dass er mich besitzen will. Ich schreie. Nur nicht weiterträumen müssen. Ich habe Angst zu erfahren, was der Mann mit mir anstellt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und aufregende Momente beim Lesen!

Gute Zeit
Ihre Rita Hajak 

Freitag, 7. März 2014

GeorgeTenner - Jenseits von Deutschland



 
Der Autor, George Tenner, hat einen Roman geschrieben, in den er viel Recherche, Hintergrundwissen und Herzblut investiert hat. Ein Roman für die Soldaten, gegen den Krieg.  Von den Bundeswehrsoldaten, die für das Kriegsgebiet in Afghanistan ausgebildet wurden, hat jeder der sechs Männer, die hoffnungsvoll in den Krieg zogen, seine eigene Geschichte. Einer von ihnen findet Gründe, den Einsatz im Kriegsgebiet zu umgehen.
Das Entsetzten, die Grausamkeit und das Unverständnis darüber, was sie dort erleben mussten, machte sie zu anderen Menschen. Wer nicht den Tod fand, kam traumatisiert, verwundet, nicht begreifend nach Hause zurück. Eine Rückkehr ins „normale“ Leben war kaum möglich.

Für manch einen ist es nicht leicht, die Hintergründe dieses „Heiligen Krieges“ zu verstehen. Auch mir ist es nicht immer gelungen. Obwohl der Autor in flüssigem Schreibstil die Hintergründe mithilfe von Dialogen, Briefen etc. deutlich macht.

Ein wahrhaft gelungenes Buch, "Jenseits von Deutschland" das ich bestens empfehlen kann.

Mehr über den Schriftsteller George Tenner erfahren Sie auf seiner Bücherseite

Gute Zeit!
Ihre Rita Hajak

Mittwoch, 12. Februar 2014

Jussi Adler-Olson - Erbarmen


Der Autor, Jussi Adler-Olson, hat mit »Erbarmen« eine fesselnde Geschichte geschrieben. In den ca. ersten 70 Seiten stellt der Autor den Sonderkommissar Carl Morck vor, damit man sich von ihm ein Bild machen kann. Morck befindet sich in schlechter Verfassung, da er seinen letzten missglückten Einsatz noch nicht verkraftet hat. Einer seiner Kollegen kam dabei ums Leben. Ein anderer war durch die schwere Schussverletzung querschnittgelähmt.

Da man Morck aus seiner bisherigen Abteilung abschieben möchte, wird das Sonderdezernat Q gegründet, eigens für ihn. Eine Abteilung ungelöster Fälle. Ihm zur Seite wird Haefz-el-Assad gestellt, der sich als brauchbarer Kollege entpuppt. Sie graben den fünf Jahre alten Fall von »Merete Lynggard« heraus und beginnen zu recherchieren.

Das grausame Schicksal dieser Frau, ihre Qualen, das Leid, das ihr zugeführt wird, können Sie hautnah miterleben. Ich bin mir sicher, es wird Sie nicht kalt lassen.
 
Werden Kommissar Morck und sein Kollege den Fall nach so vielen Jahren lösen können? Ein atemberaubender Psychothriller, den Sie nicht aus der Hand legen werden.
(Der Roman wurde verfilmt und ist derzeit in den Kinos angelaufen. Schauen Sie hier

Viel Vergnügen beim Lesen.

Gute Zeit!
Ihre Rita Hajak
 

Samstag, 4. Januar 2014

Stephen L. Jones - Der Bann

Der Roman von Stephen L. Jones „Der Bann“ hat mich im wahrsten Sinne des Wortes in seinen Bann gezogen.
Das Buch aus der Hand zu legen, war fast unmöglich, musste aber sein, da es über 500 Seiten enthält. Atemberaubende Spannung, körperlich spürbare Dramatik und tiefe Liebe hielt mich in eine Art Leserausch.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch. Wenn er abfällt, reicht es für einen Atemzug, bevor er wieder ansteigt.

Hannah, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter auf der Flucht ist, zieht eine blutige Spur hinter sich her, verfolgt von einer düsteren Legende. Nichts ist, wie es sein sollte und die nackte Angst fädelt sich durch die gesamte Geschichte.  Mehr möchte ich nicht verraten.

Das Buch hatte ich ausgelesen, aber das Gelesene blieb an mir haften.
Ein außergewöhnlicher Thriller, den ich bestens empfehlen kann.
 
 
Der Autor Stephen L. Jones hat mit diesem Thriller seinen ersten Roman geschrieben. Als Leiter einer großen Medienagentur lebt er mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in London.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Irmgard Hiergeist - Kriegsschatten

Der Titel "Kriegsschatten" hat mich neugierig gemacht. Ich lese normalerweise keine Kriegsbücher und sehe mir auch keine Kriegsfilme an. Ich verabscheue Krieg in jeder Weise, vor allem die, die ihn anzetteln und andere Menschen zwingen für sie den Krieg zu führen. Die Besessenen, die Machthaber, die in ihrem Hirn nicht mehr klar denken und die, die mit immer neuen Waffen ihnen den Krieg ermöglichen. 
 
Die Autorin Irmgard Hiergeist hat mit ihrem Roman ein wunderbares Buch geschaffen, mit dem sie den Krieg von einer anderen Seite beleuchtet. Mit der Frage: „Warum gibt es Krieg?“ bewegt sich die Protagonistin Anna Maria durch den gesamten Roman. Die Informationen über das Thema „Krieg“ die in diesem Buch dem Leser nahegebracht werden, sollte jeder erfahren.
Mit ernsthafter Leichtigkeit und einer gewissen Portion Humor liest sich „Kriegsschatten“, durch den angenehmen Schreibstil der Autorin, flüssig.
 
Ein unterhaltsames und ernst zu nehmendes Buch, das ich bestens empfehle.
 
Mehr über die Autorin erfahren Sie hier