Mittwoch, 21. Januar 2015

Katharine C. Wolters - Allahu Akbar: Ihr Kampf gegen Allah

Die Autorin, Katharine C. Wolters hat mit ihrem Roman: Allahu Akbar: Ihr Kampf gegen Allah eine Geschichte erzählt, die unter die Haut geht und betroffen macht. Leider ist es immer noch so, dass „böse“ Taten im Namen der Religion gerechtfertigt werden. 
 
Meine Rezension
Allah ist groß – Allah ist mächtig und viele Muslimen führen ihre bösen Taten in seinem Namen aus. Sie halten sich nicht an die wahre Religion, benutzen sie als Vorwand und handeln, wie es ihnen beliebt. Aber auch in anderen Religionen handelt man im Namen Gottes und stellt ihn, für das eigene Unrecht, als Sündenbock dar.

Das Schicksal dieser Mutter und der beiden Kinder im Roman hat mich sehr berührt. Für mich ist es unverständlich, wie herzlos, brutal und verdummt ein Vater sich seinen Kindern gegenüber verhält. Wie gleichgültig ihm ihr Leid ist. Der Tod der älteren Tochter hat mich völlig umgehauen und tief in meinem Inneren betroffen gemacht. Solche Taten sind nicht neu und es wird sie immer wieder geben, solange Menschen in die falsche Richtung denken und nicht mit dem Herzen entscheiden.

Ich kann diese Geschichte bestens empfehlen 

Ihre
Rita Hajak

 

Lola Victoria Abco - „Der Tag, an dem ich David B. ermorde“



Der Roman von der Autorin, Lola Victoria Abco „Der Tag, an dem ich David B. ermorde“ ist spannend und raffiniert verstrickt. Es ist nicht das erste Werk, das ich von der Autorin lese. Ihr lebhafter Schreibstil begeisterte mich aufs Neue.

Das Buch:
Eine mäßig erfolgreiche Autorin will ihr Wissen über ein Verbrechen nutzen, um in die Bestsellerlisten zu kommen. Ahnungslos sticht sie in ein Wespennest.
Frustriert über ihren Misserfolg schickt Julia Melchior verschlüsselte Botschaften an ihre frühere Schulfreundin. Der heutige Weltstar empfängt sie daraufhin in ihrer Pariser Hotelsuite. Julia behauptet, Desiree Lincoln habe ihren Vater ermordet. Sie will Desiree dazu bewegen, ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen. Desiree reagiert amüsiert auf Julias Erpressungsversuch.
Wieder zu Hause in Hamburg bekommt Julia jedoch die Tragweite ihrer Behauptung zu spüren. Zu spät fragt sie sich:
Wer hat den Mord wirklich begangen?
Und? Neugierig geworden?


Ich wünsche eine vergnügliche und spannende Lesezeit!
Ihre
Rita Hajak

Freitag, 26. September 2014

Anne Marie Käfer - Eifersucht hat rote Haare

Auch im zweiten Roman der Autorin, Anne Marie Käfer „Eifersucht hat rote Haare„ geht das Spektakel um Karo und ihrer Familie weiter. Eine verrückte aber liebenswerte Familie. Täglich neue, lebhafte Ereignisse, die einem das Schmunzeln lehren. Wieder ist es Opa Heini, der sich den Mund nicht verbieten lässt und mit verrückten Ideen aufwartet.
Karo und ihre beste Freundin Bruni sind schwanger.  Da bleibt es nicht aus, dass sie manchmal anders ticken, als erwartet. Als für Paul, Chef der Kaugummifabrik, und Karos Ehemann, eine neue Sekretärin eingestellt werden soll, übernehmen Karo und Bruni die Auswahl. Denn alles darf die „Neue“ sein, nur nicht hübsch. Karo ist eifersüchtig und wacht mit Argusaugen über Paul. Verwicklungen, lachen und weinen, alles gehört zusammen.
Diese humorvolle Fortsetzung des  ersten Romans „Lügen haben rote Haare“ ist der Autorin gut gelungen. Die Art und Weise, wie sie Dinge beschreibt, ist einen Lacher wert. Ihrem flotten Schreibstil ist sie treu geblieben und das Wort Langweile können sie getrost vergessen.
Ein toller Lesespaß,  den ich bestens empfehle.
Viel Vergnügen und eine lachende Lesezeit. Sie werden sich fühlen, als währen Sie mittendrin im Geschehen. Ein überraschendes Ende sei Ihnen sicher.

Ihre
Rita Hajak

Über die Autorin:
Der Autorenname »Anne-Marie Käfer« ist ein Pseudonym.
Bereits als Kind schrieb die Autorin gerne kleine Geschichten. Als Fünfzehnjährige erhielt sie bei einem Preisausschreiben mit ihrer Geschichte den 2. Platz, der mit 2.000 DM belohnt wurde.
Ihr Debüt-Roman "Lügen haben rote Haare" erschien im September 2013 als E-Book.
Anne-Marie Käfer lebt heute mit ihrem Mann im Ruhrgebiet und widmet sich, neben dem Schreiben, der Steinmalerei.

Montag, 4. August 2014

Irmgard Hiergeist - Stockpergers Höllenfahrt

 
Auf ihrer Wandertour zum Dreisesselberg verharrt Erna Rosenstingl einen Moment und schaut auf eine Felsformation, neben der ein Holzkreuz aufgestellt ist, mit einem Blumenstrauß davor. Eine einladende Bank veranlasst sie, sich niederzulassen und auszuruhen.
Ärgerlich blickt sie auf ein kleines Männlein, das sich mit seinem Bündel neben sie setzt.  Es stellt sich als Jockel vor und beginnt, ihr von dem Mordfall „Stockperger“ zu berichten. Anfangs hält sie es für eine Sage, doch dann wird die Erzählung intensiver und gespannt hört sie zu: 

Eine Gruppe junger Leute, die zu einer Wanderung unterwegs sind machen an einer Bergwand einen grausigen Fund: Ein Toter, bestialisch zugerichtet.  Kommissar Löschhörndl hat es nicht leicht, in dem Dorf, in dem der Tode lebte, zu ermitteln. Fast alle haben ein Alibi und andere scheinen nichts zu wissen. Das Dorf hält zusammen und schweigt. Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord, und die Aufklärung des Falles ist für den Kommissar umso überraschender. (Für Sie, lieber Leser, sicher auch).

Das Männlein legt immer wieder Pausen ein und unterhält sich mit Erna, die ihn jedoch, neugierig geworden, zum Weitererzählen auffordert.

Man hat das Gefühl mit auf der Bank zu sitzen und zuzuhören. Auch die Atmosphäre des Dorfes bringt den Leser näher an die Menschen heran und man glaubt, mittendrin zu sein.

Der Autorin, Irmgard Hiergeist ist es erneut gelungen mit "Stockpergers Höllenfahrt"einen wunderschönen Roman zu schreiben, der durch seine Sprache  verständig, interessant und geheimnisumwittert dargestellt wird.

Ein gut durchdachter, spannender Krimi aus dem Bayrischen Wald.

Mehr über die Autorin erfahren sie auf ihrer Internetseite 

Dienstag, 1. Juli 2014

GeorgeTenner - Monet und der Tod auf der Insel




Der 6. Lasse Larsson Krimi "Monet und der Tod auf der Insel" des Autors George Tenner beginnt mit dem Verschwinden eines Kindes am Strand in Bansin. Die tagelange Suche nach ihm lässt den Leser zwischen Hoffen und Bangen hin und her wandern. Der sympathische Kommissar Larsson hat mit diesem Fall nicht genug. Statt des Kindes findet man eine männliche Leiche eines unaufgeklärten früheren Falles. Als er auf die Spur einer Kunstfälscher-Bande trifft, verstrickt er sich in die Machenschaften ausländischer Geheimdienste.

Ein anspruchsvoller Krimi, mit hohem sprachlichen Niveau, wie man es von dem Autor nicht anders kennt. Fiktion und Realität wechseln sich in diesem Roman ab. Die Landschaft an der Ostsee ist eindrucksvoll beschrieben, wahre Begebenheiten gründlich recherchiert.
Für den Leser bleibt die Handlung unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss.

Keine leichte Kost, aber dennoch gut verdaulich. (Meine Rezension bei Amazon)

Zum besseren Verständnis erklärt der Autor zu Beginn des Roman einiges über die Hintergründe der Fälle. Dass im Anschluss an den Roman stehende Interview mit dem Otto-Dix Fälscher Rüdiger Faller, sollten sie unbedingt lesen.

Wenn Sie mehr über den Schriftsteller, George Tenner, erfahren möchten, schauen Sie auf seine Internetpräsenz.

Ich wünsche spannende Lesestunden!


Ihre
Rita Hajak

Donnerstag, 3. April 2014

Anthologie "Damals - mein zweites Leben" - Net-Verlag




Die Anthologie „Damals - mein zweites Leben" durch den Net-Verlag ist erschienen.

Wie der Titel verrät, geht es in diesen Geschichten um Wiedergeburt. Beiträge von verschiedenen Autorinnen und Autoren machen dieses Buch zu einem spannenden Abenteuer in eine vergangene Zeit. Lassen Sie sich zurückversetzen in ein anderes Leben!
Ich freue mich, mit einer Geschichte dabei zu sein und bei den drei besten Geschichten Platz 2 erreicht zu haben.  

Mein Beitrag: Stürme einer Epoche

Leseprobe:
Ich schrecke schweißgebadet und zitternd aus dem Schlaf. Dieser Traum lässt mir keine Ruhe. Ich träume ihn fast jede Nacht. Es sind einzelne Szenen, die keine Einheit ergeben: Auf dem Hof bricht ein Feuer aus. Die Fassade des Hauses, in dem ich mit meinen Geschwistern und meinen Eltern wohne, sieht abgenutzt aus. Der Ort ist mir unbekannt und auch wieder nicht. Das Feuer kann gelöscht werden, aber dieser Mann, der aus dem Nichts erscheint, ist all gegenwärtig. Vermutlich hat er mit seinen Männer das Feuer in den Scheunen gelegt und zuvor ausgeplündert. Ich spüre seine Hand, die nach mir greift und mich in einen Pferdewagen zerrt, der mit einer Plane abgedeckt ist. Er wirft mich auf einen Heuballen und reißt meinen Rock herunter. Eine winzige Öllampe brennt. Ich sehe an seinen gierigen Augen, dass er mich besitzen will. Ich schreie. Nur nicht weiterträumen müssen. Ich habe Angst zu erfahren, was der Mann mit mir anstellt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und aufregende Momente beim Lesen!

Gute Zeit
Ihre Rita Hajak