Mittwoch, 3. November 2010

Jeffery Deaver - Nachtschrei

Über Notruf wird eine Polizistin zu einem abgelegenen Ferienhaus gerufen. Mit einer Zeugin steht sie am Tatort, an dem ein grausiger Doppelmord verübt wurde. Zu spät bemerken die beiden Frauen, dass sich die Killer noch auf dem Grundstück befinden, und müssen fliehen. Ein Albtraum beginnt. Ihre Flucht führt sie in auswegslose Wälder, gejagt von einem Mörder-Duo.
»Nachtschrei« ein Thriller von atemloser Spannung und unerwarteter Wendung, temporeich erzählt.

Jeffery Deaver, 1950 geboren und in der Nähe von Chicago aufgewachsen, hatte bereits in jungen Jahren begonnen, sich mit Filmen und Büchern zu beschäftigen. Frühzeitig schrieb er Gedichte und Lieder und im Alter von elf Jahren seine erste Kurzgeschichte. Er studierte Journalismus und war für verschiedene Zeitungen tätig.
Seinen Wunsch Schriftsteller zu werden, ließ er nie außer Acht. Er verschickte immer wieder Manuskripte, bis endlich ein Taschenbuchverlag sein kleines Horrorwerk »Voodoo« veröffentlichte, und danach seinen ersten Krimi. Er zog sich aus dem Berufsleben als Anwalt zurück und widmete sich dem Schreiben. J. Deaver gilt weltweit als einer der besten Schriftsteller psychologischer Thriller.



Sonntag, 31. Oktober 2010

John Katzenbach – Der neue Psychothriller

J. Katzenbachs neustes Werk »Der Professor« handelt von Adrian Thomas, einem an Demenz erkrankten Psychologieprofessor, der glaubt, eine Entführung beobachtet zu haben. Er sieht in der Dämmerung ein junges Mädchen vorbeieilen und gleichzeitig einen Lieferwagen, der anhält und wieder weiterfährt. Danach ist das Mädchen verschwunden. Verzweifelt fragt sich der Professor, der von seiner Krankheit weiß, ob es wahr ist, was er soeben gesehen hat, und ob er in der Lage ist das Mädchen zu finden?

John Katzenbach hat mit diesem Roman seinen zehnten Psychothriller geschrieben.

Der Autor wurde 1950 als Sohn einer Psychoanalytikerin und eines Juristen in New Jersey geboren. Als Gerichtsreporter erlangte er tiefe Einblicke in die Kriminalität. Sein erster Thriller »Der Fotograf« erschien 1987. Weitere Bücher wie »Der Patient« und »Die Anstalt«, waren erfolgreich und wurden verfilmt.
J. Katzenbach ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Hier erfahren Sie mehr über den Autor


Samstag, 23. Oktober 2010

Herbert Rosendorfer erhält den Corine-Ehrenpreis

Die Werke, die der Schriftsteller Herbert Rosendorfer in vierzig Jahren geschaffen hat, sind beachtlich.
Sie reichen von Romanen über Gedichte, Erzählungen, Fernsehspiele, um nur einige zu nennen, hin bis zu Biografien und wissenschaftlichen Abhandlungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Roman „Briefe in die chinesische Vergangenheit".

Der Schriftsteller wurde 1934 in Gries/Bozen geboren. Er absolvierte ein Jurastudium, arbeitete als Staatsanwalt und später als Richter. Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Fantasypreis und dem Literaturpreis der Stadt München.
Der Corine-Preis wurde gemeinsam mit dem Freistaat Bayern vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen.
Am 23. November werden die Buchpreise in einer TV-Gala vergeben. Herbert Rosendorfer erhält den Ehrenpreis.

Weitere Preise werden vergeben an: John Green für das Jugendbuch "Margos Spuren" sowie an Wolfgang Kersting für das Sachbuch "Verteidigung des Liberalismus". An Hans Joachim Schädlich geht der diesjährige Corine- Belletristikpreis für sein Werk "Kokoschkins Reise".

Lesen Sie H. Rosenforfers Biografie 


Sonntag, 17. Oktober 2010

Cordula Stratmann

Cordula Stratmann ist eine erfolgreiche Komikerin, die aus vielen Fernsehsendungen bekannt ist. Seit 2010 ermittelt sie als Hobbydetektivin Carla Fingerhut in der ARD. Wo sie erscheint, wird gelacht. Als Auszeichnungen erhielt sie: die Goldene Kamera, den Deutschen Comedypreis und den Deutschen und Bayrischen Filmpreis. Viel Talent steckt in dieser humorvollen, energischen Person. Ihr kam die Idee, einen Krimi zu schreiben. Schon lange zuvor hatte sie zahlreiche Einfälle im Kopf, bis sie schließlich Ernst machte.

Der Krimi »Sie da oben, er da unten« ist genauso abgefahren wie sie. Humorvoll erzählt Cordula Stratmann die Geschichte einer weiblichen Leiche, die im Affekt von ihrem Mann erwürgt wird und nun alles um sich herum miterlebt. Selbst in der Gerichtsmedizin wohnt sie den Geschehnissen bei. Die Tote hat viel Zeit über ihr Leben nachzudenken. Als sie endlich im Himmel angekommen ist, geht es erst richtig los. Ein lesenswertes Buch, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten!
Cordula Stratmann sagt: Sollte ich eine Leserschaft finden, die sich darüber freuen würde, mehr von mir zu lesen, haue ich sofort wieder in die Tasten.

1963 geboren, studierte sie Sozialarbeit. Nach Ihrer Tätigkeit als Familientherapeutin entpuppte sie sich als Komikerin. Sie zählt als solche seit den 90er-Jahren zu den erfolgreichsten Komikerinnen in diesem Land.




Sonntag, 19. September 2010

Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki ist ein gnadenloser Literaturkritiker, nicht immer freundlich, aber, ohne Scheu, ehrlich. Ich muss gestehen, ich mochte ihn nicht. Gerade mit seiner offenen manchmal auch taktlosen Art hinterließ er bei mir einen unsympathischen Eindruck.  Als ich sein Buch „Mein Leben“ geschenkt bekam, war ich erst einmal verärgert, weil der Schenker sich nicht kundig gemacht hat, welche Bücher meinen Interessen nahe kommen.
Ich habe es in das hinterste Fach meines Bücherregals gelegt. Doch vor einigen Wochen habe ich mich erbarmt und es gelesen.
In seiner Lebensgeschichte benutzt er erstaunlicherweise einen anderen Ton, einen milderen. Er schildert die Kriegs- und Nachkriegszeit in knappen präzisen Sätzen. Sehr unterhaltsam, oftmals humorvoll. Die übergroße Liebe zu Literatur hatte ihn ständig begleitet. Schon als Schüler las er mit Vorliebe „Schiller“.

Mein Leben ist ein grandioses Buch, das gelesen werden sollte. Meine Meinung über diesen Mann hat sich im Laufe des Lesens geändert.  Er kritisiert nicht nur andere, sondern ausnahmsweise auch sich selbst.

Marcel Reich-Ranicki, 1920 in Polen geboren, ist einer der größten Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts. Er behauptet von sich, nicht glücklich zu sein.

Lesen Sie dazu das Interview zu seinem 90. Geburtstag


Freitag, 3. September 2010

Mario Adorf: Ein Mann mit Format!


Kurz notiert:
Wo immer auch, der in Zürich geborene beliebte Schauspieler, Mario Adorf erscheint, ist Leben. In vielen Charakterrollen konnte man ihn bisher bewundern.  Ob es nun „Der große Bellheim“ oder „Der Schattenmann“ gewesen ist, die Rollen scheinen ihm auf den Leib geschrieben zu sein. Seine imposante männliche Erscheinung und Eleganz sind sein Markenzeichen. Mit dem Film „Nachts, wenn der Teufel kam“ feierte er 1957 sein Filmgebüt. Viele Filme folgten, in denen er immer eine starke Persönlichkeit darstellte. Er wird sich, wie er sagt, noch lange nicht zur Ruhe setzten. Dass er außerdem noch Zeit findet äußerst lesenswerte Bücher zu schreiben, wie "Himmel und Erde" ist erstaunlich.
Am  08.September 2010 wird  Mario Adorf 80 Jahre alt. Anlässlich seines Geburtstages wird man ihn in einem neuen zweiteiligen Film „Der letzte Patriarch“ im Fernsehen erleben dürfen.

Dieser wunderbare Mensch wird mit seiner schnell wechselnden Gesichtsmimik, die von grimmig bis liebevoll hin und her wandern kann, jeder Rolle gerecht. Als Charmeur, als Bösewicht oder als Mafiaboss. Auch heute noch ist Mario Adorf ein toller Mann!
Wünschen wir ihm, dass es lange noch so bleibt. 

Eine Weisheit von Mario Adorf: „Altern ist für mich eine Sache der kühlen Kontrolle. Ohne diese Seniorenheiterkeit.“