Montag, 22. November 2010

Michel Kibler - Schattenwasser

Der Autor Michael Kibler schreibt auch in seinem neuen Darmstadt-Krimi Schattenwasser mit lockerer Feder. Spannend mixt er private Hintergründe mit den Ermittlungsarbeiten.
Nach dem Leichenfund einer älteren Dame erhält die Hauptkommissarin Margot Hesgart Hinweise auf Bibelstellen, was die Vermutung aufkommen lässt, dass ein Serienmörder sich nach diesen richtet. Als eine zweite Frauenleiche  gefunden wird, bestärkt sich der Verdacht, das der Täter genaue Bibelstellen des Alten Testaments befolgt.
Die privaten Sorgen der Kommissarin gehen in die Handlung über. Die Story ist gut gestrickt und bleibt spannend bis zu Schluss.

Michael Kibler, 1963 in Heilbronn geboren, ist leidenschaftlicher Darmstädter. Nach seinem Studium arbeitete er als Texter und Schriftsteller. Sein erster Krimi »Madonnenkinder« wurde ein unerwarteter Erfolg. Weitere Krimis wie »Zarengold« und Rosengrab« folgten.

Lesen Sie das Interview 



Montag, 8. November 2010

Anke Clausen: »Ostseegrab«

Anke Clausen versteht es meisterlich in Ihrem Krimi »Ostseegrab« Spannung aufzubauen, dem Leser eine falsche Spur zu legen, um dann einen unerwarteten Schluss zu präsentieren. Die Handlung bleibt spannend und unterhaltsam, es kommt keine Langweile auf.

In »Ostseegrab« gerät die Klatschreporterin Sophie Sturm, ungewollt in einen Mordfall. Bei einem Besuch bei ihrer Freundin auf der Insel Fehmarn, findet sie beim Spaziergang mit ihrem Hund, am Strand in Gold eine Frauenleiche. Es ist bereits die zweite in kurzer Zeit, die aufgefunden wird. Verstört informiert sie den zuständigen Kommissar in Lübeck, der ausgerechnet der Ehemann ihrer Freundin ist. Die beiden mögen sich nicht. Er hält Sophie für eine Schnüfflerin, die alles besser weiß.
Deshalb wird er auch äußerst wütend, als Sophie verlautet, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Die Polizei jedoch glaubt an einen Zufall.
Die Reporterin recherchiert auf eigene Faust, was den Kommissar zur Weißglut bring. Dass Sophie in Lebensgefahr schwebt, ahnt noch niemand …

Anke Clausen, 1972 geboren, lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Seit vielen Jahren arbeitet sie in Norddeutschland als Regisseurin, Kamerafrau und Bildmischerin. Im Sommer verbringt sie ihre freie Zeit gerne auf der Insel Fehmarn an der Ostsee.

Ihr neuer Krimi »Dinnerparty« ist ebenso empfehlenswert!


Mittwoch, 3. November 2010

Jeffery Deaver - Nachtschrei

Über Notruf wird eine Polizistin zu einem abgelegenen Ferienhaus gerufen. Mit einer Zeugin steht sie am Tatort, an dem ein grausiger Doppelmord verübt wurde. Zu spät bemerken die beiden Frauen, dass sich die Killer noch auf dem Grundstück befinden, und müssen fliehen. Ein Albtraum beginnt. Ihre Flucht führt sie in auswegslose Wälder, gejagt von einem Mörder-Duo.
»Nachtschrei« ein Thriller von atemloser Spannung und unerwarteter Wendung, temporeich erzählt.

Jeffery Deaver, 1950 geboren und in der Nähe von Chicago aufgewachsen, hatte bereits in jungen Jahren begonnen, sich mit Filmen und Büchern zu beschäftigen. Frühzeitig schrieb er Gedichte und Lieder und im Alter von elf Jahren seine erste Kurzgeschichte. Er studierte Journalismus und war für verschiedene Zeitungen tätig.
Seinen Wunsch Schriftsteller zu werden, ließ er nie außer Acht. Er verschickte immer wieder Manuskripte, bis endlich ein Taschenbuchverlag sein kleines Horrorwerk »Voodoo« veröffentlichte, und danach seinen ersten Krimi. Er zog sich aus dem Berufsleben als Anwalt zurück und widmete sich dem Schreiben. J. Deaver gilt weltweit als einer der besten Schriftsteller psychologischer Thriller.



Sonntag, 31. Oktober 2010

John Katzenbach – Der neue Psychothriller

J. Katzenbachs neustes Werk »Der Professor« handelt von Adrian Thomas, einem an Demenz erkrankten Psychologieprofessor, der glaubt, eine Entführung beobachtet zu haben. Er sieht in der Dämmerung ein junges Mädchen vorbeieilen und gleichzeitig einen Lieferwagen, der anhält und wieder weiterfährt. Danach ist das Mädchen verschwunden. Verzweifelt fragt sich der Professor, der von seiner Krankheit weiß, ob es wahr ist, was er soeben gesehen hat, und ob er in der Lage ist das Mädchen zu finden?

John Katzenbach hat mit diesem Roman seinen zehnten Psychothriller geschrieben.

Der Autor wurde 1950 als Sohn einer Psychoanalytikerin und eines Juristen in New Jersey geboren. Als Gerichtsreporter erlangte er tiefe Einblicke in die Kriminalität. Sein erster Thriller »Der Fotograf« erschien 1987. Weitere Bücher wie »Der Patient« und »Die Anstalt«, waren erfolgreich und wurden verfilmt.
J. Katzenbach ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Hier erfahren Sie mehr über den Autor


Samstag, 23. Oktober 2010

Herbert Rosendorfer erhält den Corine-Ehrenpreis

Die Werke, die der Schriftsteller Herbert Rosendorfer in vierzig Jahren geschaffen hat, sind beachtlich.
Sie reichen von Romanen über Gedichte, Erzählungen, Fernsehspiele, um nur einige zu nennen, hin bis zu Biografien und wissenschaftlichen Abhandlungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Roman „Briefe in die chinesische Vergangenheit".

Der Schriftsteller wurde 1934 in Gries/Bozen geboren. Er absolvierte ein Jurastudium, arbeitete als Staatsanwalt und später als Richter. Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Fantasypreis und dem Literaturpreis der Stadt München.
Der Corine-Preis wurde gemeinsam mit dem Freistaat Bayern vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen.
Am 23. November werden die Buchpreise in einer TV-Gala vergeben. Herbert Rosendorfer erhält den Ehrenpreis.

Weitere Preise werden vergeben an: John Green für das Jugendbuch "Margos Spuren" sowie an Wolfgang Kersting für das Sachbuch "Verteidigung des Liberalismus". An Hans Joachim Schädlich geht der diesjährige Corine- Belletristikpreis für sein Werk "Kokoschkins Reise".

Lesen Sie H. Rosenforfers Biografie 


Sonntag, 17. Oktober 2010

Cordula Stratmann

Cordula Stratmann ist eine erfolgreiche Komikerin, die aus vielen Fernsehsendungen bekannt ist. Seit 2010 ermittelt sie als Hobbydetektivin Carla Fingerhut in der ARD. Wo sie erscheint, wird gelacht. Als Auszeichnungen erhielt sie: die Goldene Kamera, den Deutschen Comedypreis und den Deutschen und Bayrischen Filmpreis. Viel Talent steckt in dieser humorvollen, energischen Person. Ihr kam die Idee, einen Krimi zu schreiben. Schon lange zuvor hatte sie zahlreiche Einfälle im Kopf, bis sie schließlich Ernst machte.

Der Krimi »Sie da oben, er da unten« ist genauso abgefahren wie sie. Humorvoll erzählt Cordula Stratmann die Geschichte einer weiblichen Leiche, die im Affekt von ihrem Mann erwürgt wird und nun alles um sich herum miterlebt. Selbst in der Gerichtsmedizin wohnt sie den Geschehnissen bei. Die Tote hat viel Zeit über ihr Leben nachzudenken. Als sie endlich im Himmel angekommen ist, geht es erst richtig los. Ein lesenswertes Buch, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten!
Cordula Stratmann sagt: Sollte ich eine Leserschaft finden, die sich darüber freuen würde, mehr von mir zu lesen, haue ich sofort wieder in die Tasten.

1963 geboren, studierte sie Sozialarbeit. Nach Ihrer Tätigkeit als Familientherapeutin entpuppte sie sich als Komikerin. Sie zählt als solche seit den 90er-Jahren zu den erfolgreichsten Komikerinnen in diesem Land.