Montag, 29. August 2011

Lisa Gardner »Ohne jede Spur«

»Ohne jede Spur«verschwindet eines Nachts eine junge Ehefrau und Mutter. Der Fall scheint auch für Detektiv Sergeant Warren eindeutig zu sein. Sandra Jones muss ihre Familie verlassen haben, denn es sind keinerlei Spuren von Einbruch oder Gewalt festzustellen. Doch das Blatt wendet sich schnell. Der Ehemann wirkt verdächtig, die Tochter tut geheimnisvoll, und die Nachbarn sind widersprüchlich. Auch bei Sandra bröckelt die Fassade …

Lisa Gardner erzählt die Geschichte einer kleinen Familie, die in den Strudel eines Albtraums gerät, umgeben von dunklen Geheimnissen.

Ein Thriller mit hohem Spannungsbogen. Die Autorin sucht immer wieder neue Wendungen und Verwicklungen und versteht es, den Leser mit in das Geschehen hineinzuziehen. Durch die häufig wechselnde Erzählerperspektive kann man leicht in die Psyche der einzelnen Opfer eintauchen.
Dieser Roman garantiert spannende Unterhaltung und aufregende Stunden.

Autorin:
Lisa Gardner (geb. 1971) begann 1998 ihre Karriere als Schriftstellerin im Thrillergenre. Jahre zuvor schrieb sie bereits neben ihrem Bürojob Liebesschnulzen unter dem Namen Alicia Scott.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie in New England/USA und hat bereits zahlreiche Thriller und Romane veröffentlicht.



Donnerstag, 18. August 2011

Buchpremiere: Susanne Falk »Das Wunder von Treviso«

»Das Wunder von Treviso« ist der erste Roman, von Susanne Falk. Sie selbst glaubt zwar nicht an Wunder, wie sie sagt, aber die Veröffentlichung ihres Buches sieht sie dennoch als kleines Wunder an.

In dem kleinen italienischen Dörfchen Treviso wohnt die Langweile. Nichts ist los, kein Tourismus, keine Neuigkeiten, immer nur der alte Trott. Die Geschäfte gehen nicht gut, auch der Friseur beklagt sich. Der Pfarrer macht sich Gedanken, wie man das Dörfchen zum Leben erwecken könnte. Durch einen Zeitungsartikel kommt er auf eine Idee. Die Madonna aus der Krypta, ohne Augen und Heiligenschein, muss dafür herhalten. Der Schreiner muss helfen. Das Wunder geschieht: Die Madonna weint blutige Tränen …
Als die Presse Wind davon bekommt, ist der Ansturm von Pilgern nicht mehr aufzuhalten.

Susanne Falk wurde 1976 als jüngste von vier Kindern in Kappeln geboren. Sie absolvierte ein Studium in Germanistik. Mit einer Arbeit über den Journalisten und Schriftsteller Hans Habe promovierte sie 2008 an der Universität in Wien.

Die Autorin lebt heute mit ihrer Familie in Wien.




Sonntag, 24. Juli 2011

Sebastian Fitzek »Der Augensammler«

Der neue Psychothriller:
Er tötet die Mutter, verschleppt das Kind und gewährt dem Vater eine Frist von 45 Stunden, um sein Kind wieder zu finden. Schafft er es nicht in der vorgegebenen Zeit, tötet der Mörder das Opfer und entfernt ihm das linke Auge. Es gibt inzwischen mehrere Opfer. Ist es ein Irrer, der diese schrecklichen Taten begeht? Es konnten bislang keinerlei Spuren sichergestellt werden. Doch dann meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina, eine blinde Physiotherapeutin.
Der Journalist Alexander Zorbach, ehemals Polizeipsychologe, recherchiert im Fall »Augensammler« für einen Artikel.

Der Autor ist kein Neuling in Sachen Psychothriller. Er hat bereits mehrere Bücher geschrieben u.a. »Splitter«, »Das Kind«, »Der Seelenbrecher«. Sein erster Roman »Therapie« erschien 2006 und wurde ein Bestseller.

Sein neuster Roman »Augenjäger« erscheint im September 2011.

Bücher, fantasyreich geschrieben, für starke Nerven. Genau das Richtige für Leser, die solche Gruseltaten lieben.

Spannung garantiert!

Der deutsche Schriftsteller und Journalist wurde 1971 in Berlin geboren, wo er auch heute noch wohnhaft ist. Sebastian Fitzek, der redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen unterhält, befindet sich häufig auf Lesereisen.

 

Freitag, 15. Juli 2011

Rita Hajak: Krimi aus der Region Taunus »Auch Engel können sterben«

Nach meinem ersten Krimi »Mord im Hexenturm« möchte ich Ihnen nun den zweiten Krimi mit dem Titel »Auch Engel können sterben« präsentieren.

Vergewaltigung und Mord sind keine neuen Themen, aber leider immer noch häufige Verbrechen.

Klappentext:

Bertram von Stetten gewinnt neue Lebensfreude, als er sich mit Viktoria, der Schwester seiner verstorbenen Frau, vereint. Doch das Glück währt nicht lange. Viktoria wird ermordet. Warum wurde diese liebreizende Frau getötet? Sie bleibt jedoch nicht die einzige Tote. Gibt es zwischen diesen Morden einen Zusammenhang?
Silke Schneider vom K 11 ermittelt …

Hauptkommissarin Silke Schneider  hat gemeinsam mit ihren Kollegen wieder einen schweren Fall zu lösen …
Wo ist das Motiv? Das ist die Frage, die sie sich stellt. Gibt es mehrere Mörder oder nur einen? Verdächtige werden befragt, aber die Beweise reichen nicht aus. Eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.
Silke Schneider ist wieder am grübeln. »Was habe ich übersehen …?«
Auch privat gibt es bei der Kommissarin Turbulenzen.

Ich wünsche eine angenehme und spannende Lesezeit!
Ihre Rita Hajak 



Dienstag, 5. Juli 2011

Hallie Ephron »Lügen können töten«

Dieser Psychothriller Lügen können töten von Hallie Ephron lässt wenig Zeit zum Durchatmen.
Der Spannungsboden sackt nur leicht ab, um dann wieder nach oben zu schnellen. Das Buch aus der Hand zu legen, fällt schwer.

Die hochschwangere Ivy Rose, glücklich verheiratet, veranstaltet mit ihrem Ehemann David einen privaten Flohmarkt vor ihrem Haus, um die alten Sachen die der Vorbesitzer zurückgelassen hat, loszuwerden. Ivy ist erstaunt, als plötzlich die ehemalige Schulkameradin Melinda vor ihr steht. Zu ihrem Vorteil verändert und ebenfalls schwanger, wird sie von David nicht gleich erkannt. Er bietet Melinda an, sie durch das Haus zu führen.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Melinde ist plötzlich verschwunden. In einer Kiste werden blutige Kleidungsstücke von der Vermissten gefunden. David steht unter Verdacht und wird zum Verhör gebracht. Nun beginnt der reinste Horror. Was Ivy alles durchstehen muss, ist fast unmöglich für eine hochschwangere Frau. Doch sie hat einen starken Willen.

Eine durchaus gut gestrickte Geschichte, die in einem atemlosen Tempo erzählt wird. Spannung pur.


Die Autorin Hallie Ephron, aufgewachsen in Los Angeles, stammt aus einer erfolgreichen Schriftstellerfamilie. Sie selbst ist als Rezensentin tätig und hat einen Ratgeber über das Schreiben von Krimis verfasst.
Ihr erster Psychothriller »Never tell a lie«  wurde von Sigrid Langhaeuser ins Deutsche übersetzt »Lügen können töten«

Dienstag, 14. Juni 2011

Hannelore Elsner: Autobiografie »Im Überschwang«

Hannelore Elsner, eine beliebte deutsche Schauspielerin hat ihre Autobiografie geschrieben und veröffentlicht. Sie gehört zu den Größten der Filmgeschichte. Wenn man ihren Namen hört, denkt man sofort an ihre sinnlich-erotische Stimme, die warm und beruhigend klingt.
In ihrem Buch »Im Überschwang« erzählt sie mit einer überzeugenden Ehrlichkeit ihre Geschichte, anrührend und liebenswert. Außerdem befinden sich im  Buch  schöne Bildern aus früheren Zeiten.
Immer wieder hat sich Hannelore E. zurückgezogen, um in Ruhe zu schreiben. Nach eineinhalb Jahren hatte sie ihre Autobiografie fertig.
In vielen Filmen hat sie bisher mit gewirkt, an die sich viele von uns sicher erinnern. Für ihren ersten Film »Die Unberührbare« wurde ihr 1972 die goldene Kamera überreicht.

Die Jahre haben die große Dame des Films geprägt. Dennoch strahlt sie heute wie damals die gleiche Anziehungskraft aus. Jede Rolle spielt sie mit Bravour. Sie sagt selbst: »Jedes Alter ist ein neues Abenteuer«. Damit stimme ich ihr zu.
In ihrem Buch erzählt Hannelore Elsner über ihre Kindheit. Über den frühen Tod ihres Vaters, das Aufwachsen bei den Großeltern in Oberbayern. Sie spricht über das angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter, berichtet über die Schulzeit, den Aufenthalt in einem katholischen Mädcheninternat und vieles mehr.  Auch der Tod ihres Bruders war eine schlimme Erfahrung.

Hannelore Elsner, geboren 1942 in Burghausen, hatte ihre erste Filmerfahrung in Istanbul. Danach besuchte sie die Schauspielschule. In den 50er Jahren begann ihre Schauspielkarriere, in Film, Fernsehen und Theater. Nach »Die Reise nach Wien« und »Berlinger« begann sie 1994 als Lea Sommer in der TV-Serie »Die »Kommissarin« und gewann große Popularität.
1999 folgte das Kino-Comeback »Die Unberührbare«. Es folgten weitere Filme und Preisverleihungen.

Ihren Charme und ihre Persönlichkeit hat die Schauspielerin und Autorin nie verloren.


Weiterhin viel Glück!