Samstag, 14. Juli 2012

Wie wichtig ist es zu schreiben?

Ist es wirklich wichtig, zu schreiben? Wichtig für mich sicherlich. Ich bin süchtig danach, obwohl der Gedanke es zu lassen, hin und wieder durch meinen Kopf geistert.  Manchmal fehlt mir die nötige Zeit und ein angefangenes Projekt kommt nur schleppend vorwärts. Wenn ich eine Stunde pro Tag schreiben kann, ist das schon ein Erlebnis. Man sagt: Schriftsteller, Autoren oder auch Schreiberlinge sind einsame Menschen.  Das stimmt in gewisser Hinsicht schon. Die wenigsten Menschen um uns herum haben Verständnis für unsere Schreiberei. Aber lesen wollen sie alle. Das ist erstaunlich. Oft wünsche ich mir, ganz viel Zeit zu haben. Dann käme auch schneller etwas zu Papier. So schreibe ich an meinem neuen regionalen Krimi, immer mal eine Seite, muss ja auch alles gut durchdacht werden, und komme nur langsam voran.

Vor einigen Wochen hatte ich einen Totalausfall. Nichts wollte mir mehr einfallen. Da habe ich kurzerhand etwas anderes begonnen. Einen Roman, um das Thema: Trauer und Alkohol. Es ist ein Kurzroman entstanden, den ich gerne einem Verlag anbieten möchte. Doch ich kenne so gut wie keine Verlage und weiß auch nicht, ob ich den geeigneten finde, der Interesse daran zeigt. Obwohl, es kann nicht viel passieren, außer einer Absage. Danach fragt man sich allerdings: Warum schreibe ich? Soll ich es besser lassen? Jedes Mal, nach dieser Frage, folgt eine kleine Schreibpause. Dann packt es mich erneut und ich schreibe weiter ...   Ideen habe ich genug. Nur, wann schreibe ich sie nieder? Und wer liest sie?

Eure
Rita Hajak

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